■ Weimar: 218-Praxis kritisiert
Weimar/Berlin (AFP) – Als eine „Katastrophe für die Frauen in der Region“ hat der Präsident der Berliner Ärztekammer Huber, die Weigerung der städtischen Hufeland-Kliniken in Weimar kritisiert, in dem Krankenhaus Abtreibungen zuzulassen. Da die Hufeland-Klinik die einzige Einrichtung war, die in Weimar Abbrüche vornehmen konnte, würden die Frauen dadurch gezwungen, „Engelmacherinnen“ aufzusuchen. Auf ein Ultimatum des Stadtparlaments hin legten die Mediziner der Hufeland-Klinik gestern einen Kompromißvorschlag vor. „Wir wollen Räumlichkeiten für ambulante Abtreibungen außerhalb unserer Einrichtung anmieten, die niedergelassenen Ärzten für Schwangerschaftsabbrüche zur Verfügung stehen sollen“, erklärte der Hufeland-Geschäftsführer Kallenbach. Die Eingriffe sollten erst ab November möglich sein.
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