Was fehlt …: … das Q&A
Angebliche Zensur durch Linke ist für Donald Trump Jr. ein großes Problem. So groß, dass er ein Buch darüber geschrieben hat. Nun tourt er durch die USA und liest es vor – und wurde an der renommierten Universität UCLA ausgebuht, so dass er schon nach 20 Minuten die Bühne verlassen musste. Was zu beweisen war, könnte man meinen.
Nur dass die Buh-Rufer Rechte waren und sich darüber aufregten, dass Trump Jr. keine Fragen beantworten wollte.
Hintergrund ist der britischen Zeitung Guardian zufolge ein Streit unter Konservativen und Rechten in den USA. Die rechten Trump-Gegner meinen, dass US-Präsident Donald Trump von „Globalisten“ und „Migrationsbefürwortern“ Geisel genommen worden sei. Dazu wollten sie Trump Jr. Fragen stellen, was er jedoch nicht zulassen wollte. Schließlich verließ er zu „Q-and-A“-Rufen (= „questions and answers“, „Fragen und Antworten“, reimt sich auf „U-S-A“) die Buchvorstellung. (taz)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 130 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert