Was fehlt …: … bald der Wald im Hambacher Forst
Aus Protest gegen die bevorstehende Rodung des Hambacher Forstes in NRW haben Umweltschützer nach eigenen Angaben am Montagabend in Göttingen neue Bäume vor den Büros von CDU, SPD und FDP gepflanzt. Die Bucheckern und Eicheln seien in den vergangenen Wochen bei Demonstrationen im Hambacher Forst gesammelt worden, teilte die Göttinger Anti-Atom-Initiative am Dienstag mit. Beim Einpflanzen hätten die Aktivisten „besonders auf guten Boden und günstige Standorte geachtet, so dass der Hambacher Wald bald auch in Göttingen steht“.
Die Polizei hatte in den vergangenen Wochen Dutzende Baumhäuser und Barrikaden in dem Wald geräumt. Der Energiekonzern RWE will dort die Bäume fällen lassen, um Braunkohle zu fördern. (epd)
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert