Was fehlt …: … Väterchen Frost sein Rentier
„Ded Moros“ – klingt wie eine Metalband oder ein Erzbösewicht aus „Herr der Ringe“, ist aber in Wirklichkeit ein freundlicher Gesell: Es handelt sich um Väterchen Frost, die slawisch-kommunistische Variante des Weihnachtsmanns, heute sowas wie der Good Cop der russischen Autokratie. Doch Ded Moros hat ein Problem: Er vermisst ein Rentier.
Das acht Jahre alte Tier mit dem Spitznamen Bugor sei kürzlich gestohlen worden, sagte Natalja Skorochodowa, Leiterin der Residenz des Ded Moros im tiefen Ural. Bugors Fell sei weiß-grau-braun, im Schwanzbereich habe das Rentier einen weißen Fleck in Herzform, die Hörner seien flauschig, beschrieb sie.
Drei Rentiere – die sogenannte Troika – ziehen nämlich den Schlitten von Ded Moros und seiner Begleiterin Snegurotschka (Schneeflöckchen). Ohne Rentier kein Schlittenziehen, ohne Schlittenziehen keine Geschenke für Russlands Kinder. Was das für weltpolitische Konsequenzen hätte, müssen wir hier nicht weiter ausführen! Bis zum 31. Dezember ist noch Zeit. Für Informationen lobte Natalja Skorochodowaumgerechnet rund 300 Euro Belohnung aus. (taz, dpa)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert