: Was darf der Mensch?
■ Däubler-Gmelin und Herzog diskutieren
Wie weit darf die Genforschung gehen? Diese und andere Fragen stellt sich heute Abend eine illustre Runde in der Kirche Unser Lieben Frau. Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin (SPD), Ex-Bundespräsident Roman Herzog, der Gentechniker Detlev Ganten und die Theologin Hille Haker diskutieren, ob Gentechnik ein legitimes Mittel für die Heilung schwerer Erbkrankheiten ist oder ob mit ihr gar die Möglichkeit des perfekten Menschen gegeben ist. Weil die Diskutierenden völlig verschiedener Ansichten sind – DäublerGmelin ist gegen die Freigabe der Forschung, Herzog warnt vor Verboten, Ganten glaubt an die Wissenschaftler-Vernunft und plädiert nicht nur für Stammzellen-Import, sondern auch Herstellung, womit er Hille Haker gegen sich hat – verspricht der Abend, den evangelische und katholische Kirche gemeinsam gestalten, äußerst spannend zu werden.
sgi
„Was darf der Mensch?“ – Stadtgespräch heute Abend um 19.30 Uhr in der Kirche Unser Lieben Frau. Der Eintritt ist frei.
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