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Was alles nicht fehlt

Poldi als Schleuser: Das rechte Portal „Breitbart“ hat mit seltsamer Bebilderung das Internet unterhalten. Der englische Ableger des Portals berichtete in einem Text über Schleuserbanden, die angeblich Flüchtlinge per Jetski von Gibraltar nach Spanien bringen. Bebildert war die Story mit einem vermeintlichen Schleuser plus Migrant auf dem Jetski. Der Protagonist auf dem Foto war allerdings Lukas Podolski. Dessen Management reagierte mit Beschwerde und schaltete einen Anwalt ein. „Breitbart“ hat sich mittlerweile entschuldigt. Mit dem Zusatz: „Es gibt keinen Beleg dafür, dass Herr Podolski einer Schleuserbande angehört oder selbst Flüchtling ist.“ Das Bild ist mittlerweile im Bericht ausgetauscht.

Grindel als Diplomat: DFB-Präsident Reinhard Grindel hat begrüßt, dass bei den Fanprotesten gegen den Verband nun nicht mehr der Slogan „Krieg dem DFB“ im Vordergrund stehe, sondern konkrete Themen angesprochen würden. Grindel untermauerte sein Gesprächsangebot und forderte zudem einen Gewaltverzicht von den Fanszenen. Der DFB-Präsident sprach darüber hinaus von einem transparenten Strafenkatalog. Das ist seit Jahren eine Forderung aus der Fanszene. Die Proteste verschiedenster Fangruppen gegen den DFB waren auch am ersten Bundesliga­spieltag weitergegangen. Unter dem Motto „Unser Problem mit euch?“ und „Fick dich DFB“ listeten die Fans konkrete Kritikpunkte auf.

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