: Warm macht arm
■ Versicherung fürchtet Klimawandel
München (dpa) – Die Münchner Rückversicherung warnt vor dem Treibhauseffekt und seinen Folgen. In den Schadensstatistiken zeige sich bereits heute ein besorgniserregender Trend: Weltweit würden die Schäden aus Naturkatastrophen immer häufiger und heftiger. Die Münchner Rück empfiehlt der eigenen Branche daher, sich darauf einzurichten, daß Stürme wie der Hurrikan Andrew, der 1992 in den USA 30 Milliarden Dollar Schaden angerichtet hatte, in Zukunft mehr als einmal pro Jahr auftreten. „Andrew“ war bisher die heftigste Naturkatastrophe des Jahrhunderts.
Die Gefahren der Klimaveränderung durch eine globale Erwärmung seien offenkundig, so die Münchner Rück. Regierungen und Behörden müßten daher die weitere Zunahme des Treibhauseffektes bremsen. Falls allerdings nichts dagegen unternommen werde, seien noch weit größere Schäden zu erwarten.
Bisher sei die Versicherungswirtschaft selbst bei den verheerendsten Naturkatastrophen noch relativ glimpflich davongekommen, urteilt die größte „Versicherung der Versicherungen“. Schadendimensionen wie beim Hurrikan „Andrew“ seien keineswegs die Obergrenze. Von der Großkatastrophe, „the big one“, sei auch dieser Sturm noch weit entfernt, warnt die Münchner Rück.
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