: Wandernde Deppen mit Telefon
Drahtlose Telefone beginnen die Rettungsdienste in den britischen Bergen ernsthaft zu verärgern. Wie die britische Wanderzeitschrift The Great Outdoor berichtete, passiert es immer häufiger, daß mit tragbaren Telefonen ausgestattete Wanderer die Rettungswacht anrufen, um Getränke oder trockene Kleidung anzufordern. „Kürzlich wurde bei uns eine warme Suppe bestellt, und ein Sparziergänger rief an, um uns mitzuteilen, daß seine Batterien zur Neige gingen, und wir ihm doch neue bringen sollten“, sagte Alf Ingram von der schottischen Bergwacht. „Die Rettungsmannschaften sind dafür da, Menschen in Not zu helfen. Sie sind kein Dienstleistungsunternehmen oder Reparaturdienst“, empörte sich Ingram. Seiner Meinung nach sollte bei Wanderungen auf ein Telefon verzichtet werden. Durch die Anrufe bei den Rettungsdiensten würde viel Zeit verschwendet, die wirklich hilfsbedürftige Menschen bräuchten.Foto: Schwarzbach/argus
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen