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Waffen für Journalisten

BERLIN taz ■ Ukrainischen Journalisten soll es künftig erlaubt sein, zu ihrem persönlichen Schutz Waffen bei sich zu tragen. Wie die Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, handele es sich dabei um Pistolen, aus denen Gummigeschosse abgefeuert werden können. Eine entsprechende Gesetzesänderung wurde kürzlich vom Parlament verabschiedet – als Reaktion auf Kritik an der Regierung, die Pressefreiheit nicht ausreichend zu schützen. In der Ukraine werden jedes Jahr zwei bis drei Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes getötet. Wie ein Sprecher der ukrainischen Polizei mitteilte, würden die Waffenscheine nur nach vorheriger Teilnahme an einem Sicherheitskurs, einer ärztlichen Untersuchung und der Entrichtung einer Registrierungsgebühr erteilt werden. bo

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