piwik no script img

■ WOHNUNGSNOTHaus besetzt

Köln (taz) — 40 StudentInnen der Kölner Sporthochschule halten seit Donnerstag vergangener Woche in Köln-Bayenthal ein Haus besetzt. Sie wollen damit „ihrer eigenen Wohnungsnot ein Ende machen und darüber hinaus auf die katastrophale Wohnungslage in Köln aufmerksam machen“, so Armin Sievert vom AStA. Das Haus stehe seit über 20 Jahren leer und werde von der Eigentümerin künstlich unbewohnbar gehalten. Die BesetzerInnen wollen „absolut gewaltfrei vorgehen“. Die StudentInnen, die sich von der Nachbarschaft „voll unterstützt fühlen“, hoffen auf Mietverträge.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen