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WM-Tourismus in SüdafrikaPurzelnde Preise

Viel weniger Besucher als erwartet werden zum Weltturnier nach Südafrika reisen. Aus afrikanischen Ländern werden hauptsächlich privilegierte Elite-Fans erwartet.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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3 Kommentare

 / 
  • Q
    "unbekannt"

    Ist es nicht auch Rassismus, immer wieder zu

    insinuieren, afrikanische "Eliten" würden nun

    einem uns ganz fremden "aristokratischen" Be-

    wußtsein verfallen? Durch die Post zugestellt

    erhalte ich vor weniger als einer Stunde

    eine unter dem "16. Mai 2010" datierte

    Zusendung über eine Initiative von Chri-

    sten gegen den Rassismus in Lübeck und Jena:

    getragen von Christen aus "Uganda, Südafrika,

    Indien, Großbritannien und den USA". Wegen

    einer anderen Postsendung, die hier auf dem

    Tisch liegt und einen W e i ß e n zum "Mär-

    tyrer des Monats [Mai]" für Afrika erklärt,

    frage ich, ob nicht - gerade im Brüssel der

    Europäischen Union - Anlaß bestünde, der

    s c h w a r z e n Märtyrer der drei Jahre

    zwischen 1885 und 1887 in Uganda zu gedenken.

     

    Siegfried Paul Posch

  • 2
    2010sdafrika

    Nach Erhebungen der Wirtschaftswissenschaften konnte festgestellt werden, dass kein Land und keine Branche einer Volkswirtschaft infolge eines sportlichen Großspektakels profitieren konnte. In punkto Südafrika kommt die Distanz und die labile Sicherheitslage hinzu. Während man 2009 noch 500.000 Fans erwartet hatte, sank diese zum Anfang diesen Jahres auf 400.000 und nun ganz aktuell laut Angaben des südafrikanischen Tourismusministeriums auf 300.000 ab. Problematisch ist zudem der Umstand, dass die FIFA als Monopolist sämtliche Geschäfte im Rahmen der WM für sich abwickelt und die südafrikanische Regierung hierbei nur einen sehr engen Handlungsspielraum einnehmen kann.

     

    Für weitere Hintergrundinfos empfehle ich den Artikel vom 11. Mai 2010 im Südafrika-Portal:

    http://2010sdafrika.wordpress.com/

  • IN
    Ihr Name ... ist vollkommen unwichtig

    "Elite-Fans", was für ein schwachsinniger Begriff.