piwik no script img

Vulkan Mayon erneut ausgebrochen

Manila (AFP) – Der Mayon Vulkan auf den Philippinen ist am Freitag erneut ausgebrochen. Wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) am Freitag in Manila mitteilte, begann der Ausbruch kurz vor 5.00 Uhr (MEZ), als Lava aus dem Krater geschleudert worden war. Die meisten Einwohner in den bedrohten Regionen im Umkreis von zehn Kilometer um den Vulkan seien evakuiert worden. Es befinde sich praktisch niemand mehr in der Gefahrenzone, sagte ein Phivolcs-Sprecher. Angaben über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor. Wie das Büro für Zivilschutz in Legaspi telefonisch mitteilte, stieg nach dem Ausbruch eine Aschesäule aus dem Vulkan.

Nach Angaben des Vulkan-Experten der Regierung, Leyo Bautista, erreichte die Lava bereits einige fünf Kilometer unterhalb des Kraters gelegene verlassene Bauernhöfe. In der Nacht zum Freitag war es bereits zu heftigen Aktivitäten des Mayon gekommen.

Der 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila gelegene Vulkan war erstmals am 2. Februar ausgebrochen. Dabei waren mindestens 75 Menschen getötet worden. Nach jüngsten Angaben der Behörden wurden 50.000 Menschen aus den Städten und Dörfern im Umkreis des Mayon evakuiert.

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen