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Vorsicht bei Lampenöl

Mehr als 53.000 Anfragen hat die „Giftnotzentrale“ 1993 bearbeitet. 38.000 Beratungen betrafen Vergiftungen bei Kindern zwischen einem und fünf Jahren. Am häufigsten wurde dabei um Auskunft zu Vergiftungen mit Haushaltschemikalien und Medikamenten gebeten. Drastisch gestiegen sind die Unfälle durch Einnahme von Lampenölen und Duftpetroleum: von 60 im Jahr 1989 auf über 500 im vergangenen Jahr. Verdreifacht haben sich zwischen 1988 und 1993 die Anfragen zu Risiken von Medikamenten und Chemikalien während der Schwangerschaft und der Stillperiode. Darüber hinaus gingen rund 900 Anfragen zur Einnahme ätherischer Öle ein, wie sie in Duftölen, Erkältungspräparaten und Gefäßen für die Aromatherapie vorkommen.

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