: Vor dem Abzug aus Somalia
Die letzten UNO-Soldaten bereiten sich auf ihren Abzug aus Somalia vor: Zurück bleiben die mächtigen Clanchefs Mohammed Farah Aidid und dessen Rivale Ali Mahdi Mohammed, ihre bewaffneten Kämpfer. Zurück bleibt auch die Zivilbevölkerung, zu deren Schutz die Blauhelme einst kamen.
Die Evakuierung der der 8.500 Soldaten aus Pakistan, Bangladesh und Ägypten wird von US- Generalleutnant Anthony Zinni organisiert. Er hat sich von Aidid und Ali Mahdi versprechen lassen, das die Anfang März abziehenden Blauhelme nicht angegriffen werden. Schwierigste Aufgabe wird es sein, Panzer und anderes scherees Militärgerät abzutransportieren – für somalische Milizen begehrtes Beutegut.
Rechts das Flughafengelände in Baidoa, Somalia, nachdem es Ende Oktober 94 von der UNOSOM verlassen wurde. Foto:Stefan Trappe
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen