111 Jahre nach dem Genozid Noch immer nicht auf dem Lehrplan Kommentar von Tigran Petrosyan Der Völkermord an den Armeniern gehört in den Geschichtsunterricht. Und er sollte auch Thema im Deutschunterricht sein. Gute Literatur wäre vorhanden. 27.4.2026
Völkermord-Gedenken in Berlin Aus der Mitschuld folgt Verantwortung Initiativen erinnern an den Genozid an den Armenier*innen im Osmanischen Reich vor 111 Jahren. Der Gedenktag sollte Teil der deutschen Erinnerungskultur werden. Von Uta Schleiermacher 26.4.2026
Gedenken an einen Völkermörder Türkische Nationalisten erinnern an den Tod von Tâlat Paşa In Berlin feiert eine Gruppe den Drahtzieher des Völkermordes an den Armeniern. Als Gegenveranstaltung lädt ein antirassistischer Verein zu einem historischen Rundgang. Von Uta Schleiermacher 16.3.2026
Mahnmal in Berlin-Mitte Ein Jahr Trost für die Trostfrauenstatue Trommelwirbel bei der Enthüllung: Das Mahnmal gegen sexualisierte Kriegsgewalt wurde in unmittelbarer Nähe seines alten Standortes wieder aufgestellt. Von Sven Hansen 23.1.2026
Katholische und orthodoxe Kirche Nach Istanbul reisen, aber „Konstantinopel“ meinen Mit seinem Istanbul-Besuch versucht Leo XIV. die vor tausend Jahren erfolgte Trennung zwischen Orthodoxie und römisch-katholischer Kirche abzumildern. Von Jürgen Gottschlich 30.11.2025
Genozid-Forscherin erhält höchste Ehrung Die Lehren lehren Tessa Hofmann hat zum Völkermord an den Armenier:innen geforscht. Nun bekommt sie für ihre Verdienste die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik. Von Tigran Petrosyan 20.10.2025
Annäherung von Armenien und Türkei? Historischer Besuch mit marginalem Ergebnis Armeniens Staatschef Paschinjan besucht seinen türkischen Amtskollegen Erdoğan. Er kommt als Bittsteller: Denn sein Land braucht dringend Konzessionen von dem übermächtigen Nachbarn. Von Wolf Wittenfeld 22.6.2025
„Armenian Allegories“ am Gorki Theater Wut und Selbstzerfleischung Ein Festival am Berliner Maxim Gorki Theater arbeitet den Völkermord an Armenier*innen auf. Auch um deren erneute Vertreibung geht es. Von Tom Mustroph 28.4.2025
Tagebuch aus Armenien Wir wollen Arzach nicht vergessen Kolumne Krieg und Frieden von Sona Martirosyan Über 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern geht die Unterdrückung weiter. Ein Festival im Berliner Gorki-Theater will die Kultur am Leben erhalten. 24.4.2025
Klimakonferenz in Aserbaidschan „Ein Versuch, Krieg reinzuwaschen“ Der nächste Weltklimagipfel findet in Aserbaidschan statt – trotz fataler Menschenrechtslage, Aggressionen gegen Armenien und der Gunst Russlands. Von Maximilian Arnhold 23.6.2024
Bildung zu Völkermord an Armenier:innen Leerstelle im Lehrplan Kommentar von Tigran Petrosyan Obwohl Deutschland den Genozid an den Armenier:innen anerkannte, wird er in den Schulen kaum erwähnt. Aus der Vergangenheit zu lernen, ist gerade heute wichtig. 25.4.2024
Justiz in der Türkei Mörder vorzeitig freigelassen Der türkisch-armenische Journalist Hrant Dink wurde 2007 getötet. Ein Mörder wurde angeklagt, doch die Hintermänner sind immer noch nicht enttarnt. Von Jürgen Gottschlich 17.11.2023
Sarkis stellt in Baden-Baden aus Das Gewicht der Farbe Historische Traumata sind Thema des türkisch-französischen Künstlers Sarkis. Die Kunsthalle Baden-Baden zeigt ihn seit langem wieder in Deutschland. Von Carmela Thiele 1.11.2023
Armenische Community in Hamburg „Wir sind leer und verzweifelt“ Hamburgs armenische Community fühlt sich angesichts des Kriegs in Bergkarabach ohnmächtig. Hinzu kommt die Bedrohung durch türkische Rechtsradikale. Von Marta Ahmedov 22.9.2023
Deutschland trägt Mitschuld Der hingenommene Genozid Kommentar von Tigran Petrosyan Das armenische Bergkarabach wird von der Welt abgeschnitten, die Bevölkerung ausgehungert. Das gasreiche Aserbaidschan ist dem Westen wichtiger. 28.8.2023
Genozid an den Armeniern Ein Mahnmal to go In Köln gibt es Streit über ein Denkmal für den Genozid an den Armeniern. Woran die Genehmigung scheitert, dazu hat die Initiative dahinter eine Vermutung. Von Ben Reddig 16.6.2023
Roman über Nachwirken des Genozids Bleibende Erinnerungen Die Großmutter eine Überlebende, der Großvater ein Profiteur des Genozids an den Armeniern. Marc Sinans Debütroman „Gleißendes Licht“. Von Ingo Arend 30.5.2023
Antakya nach dem Erdbeben Keine Kirche, nur noch Trümmer Antakya ist eine erdbebenverheerte Stadt, die viele Kulturen und Religionen vereint. Sie gehört erst seit 1938 zur Türkei. Ein Rundgang. Von Jürgen Gottschlich 2.5.2023
Mahnmal für den Völkermord an Armeniern Späte Einsicht Kommentar von Jürgen Gottschlich Auch deutsche Offiziere waren am Genozid der Armenier beteiligt. Trotzdem tut sich Deutschland noch 108 Jahre danach schwer mit dem Gedenken daran. 25.4.2023
Erinnerungsarbeit mit Fotografie Trauer ermöglichen Der Künstler Hrair Sarkissian fotografiert Schauplätze gewaltvoller Vergangenheit in Syrien oder Armenien. Das wird jetzt in Maastricht gezeigt. Von Alice von Bieberstein 14.3.2023
taz FUTURZWEI im Abo entdecken Endlich mal ein Magazin für Zukunft taz FUTURZWEI ist unser Magazin für eine bessere Zukunft. Das Abo bietet jährlich vier Ausgaben für nur 38 Euro. Zudem erhalten Sie eine Ausgabe von Luisa Neubauers neuestem Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ (solange Vorrat reicht). Jedes Quartal neu in Ihrem Briefkasten Nur 38 Euro im Jahr Als Prämie Luisa Neubauers „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ Herausgegeben von Harald Welzer Jetzt abonnieren