: Verhandlungen vor dem Abschluss
Gestern sollte Schluss sein. Bis in die Nacht hinein wollten die jeweils 24 Unterhändler von CDU und SPD die noch strittigen Fragen bei den Koalitionsverhandlungen aus dem Weg räumen, die jeweiligen Senatsressorts verteilen und sich nebenbei auch noch um den Haushalt 2000 kümmern. Ob dies tatsächlich der Fall war oder die Verhandlungen noch einmal verlängert werden mussten, war bei Redaktionsschluss gestern noch offen. Die SPD hatte bis zuletzt vier der acht Senatsposten gefordert und damit gedroht, dass der Koalitionsvertrag ansonsten beim entscheidenden Parteitag durchfallen könnte. Die CDU dagegen schloss eine paritätische Verteilung der Senatsposten strikt aus. Was bislang bei den Koalitionsverhandlungen für die einzelnen Ressorts herauskam, lesen Sie auf Seite 22. taz
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