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BSR im WarnstreikVerdi will acht Prozent mehr

Bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) haben am Mittwoch Hunderte Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Nicht betroffen war die Müllabfuhr. Erhebliche Einschränkungen gab es jedoch beispielsweise bei der Leerung von Abfalleimern in ganz Berlin, wie ein BSR-Sprecher sagte. Auch die BSR-Fuhrparkwerkstätten seien bestreikt und defekte Fahrzeuge entsprechend nicht repariert worden. Die Reparaturarbeiten würden nachgeholt. Nach Verdi-Angaben haben sich insgesamt rund 1.200 BSR-Mitarbeiter am Warnstreik beteiligt. In den Werkstätten seien es fast 100 Prozent, bei den übrigen Kolleginnen und Kollegen der Straßenreinigung etwa 80 Prozent gewesen. Weitere Warnstreiktage sind noch nicht bekannt. Verdi will mit den Streiks Druck auf die laufenden bundesweiten Tarifverhandlungen machen. Die Gewerkschaft fordert von Bund und Kommunen unter anderem acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat. (dpa)

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