: Vahrenholt: Verpackungen giftiger Stoffe sind Sondermüll
Kritik am „grünen Punkt“ meldet Hamburgs Umweltsenator Fritz Vahrenholt an. In einem Brief an seinen Kollegen Klaus Töpfer schrieb Vahrenholt: „Verpackungen mit umwelt- und gesundheitsgefährdenden Resten müssen über gesonderte Problemstoffsammlungen eingesammelt werden“.
Zur Zeit können Verpackungshersteller das irreführende Zeichen auf alles kleben, was Verpackung ist. Verbraucher finden es sogar auf Dosen mit Insektenspray oder Unkrautvernichtungsmitteln ebenso wie auf Tuben mit scharfen Reinigungsmitteln, deren Substanzen im Sinne des Chemikaliengesetzes eindeutig giftig sind.
Der „grüne Punkt“ erwecke den Eindruck, solche Verpackungen könnten problemlos über das duale System verwertet werden, so Vahrenholt an Töpfer. „Die Verpackungsverordnung muß um eine Regelung ergänzt werden, umweltgefährdende Produkte zu kennzeichnen“. wie
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