: Vahrenholt: Verpackungen giftiger Stoffe sind Sondermüll
Kritik am „grünen Punkt“ meldet Hamburgs Umweltsenator Fritz Vahrenholt an. In einem Brief an seinen Kollegen Klaus Töpfer schrieb Vahrenholt: „Verpackungen mit umwelt- und gesundheitsgefährdenden Resten müssen über gesonderte Problemstoffsammlungen eingesammelt werden“.
Zur Zeit können Verpackungshersteller das irreführende Zeichen auf alles kleben, was Verpackung ist. Verbraucher finden es sogar auf Dosen mit Insektenspray oder Unkrautvernichtungsmitteln ebenso wie auf Tuben mit scharfen Reinigungsmitteln, deren Substanzen im Sinne des Chemikaliengesetzes eindeutig giftig sind.
Der „grüne Punkt“ erwecke den Eindruck, solche Verpackungen könnten problemlos über das duale System verwertet werden, so Vahrenholt an Töpfer. „Die Verpackungsverordnung muß um eine Regelung ergänzt werden, umweltgefährdende Produkte zu kennzeichnen“. wie
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen