■ Urteil: BRD verunglimpft
Frankfurt/Main (dpa) – Wegen „Verunglimpfung des Staates“ ist ein 41jähriger arbeitsloser Werkzeugmacher am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt/Main zu 2.400 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Juli auf einer Protestversammlung in Frankfurt unter anderem von „staatlich verordnetem Faschismus“ und „staatlichem Rassismus“ in der Bundesrepublik gesprochen. Im Mittelpunkt der Protestversammlung stand der Tod eines 16jährigen Kurden in Hannover, der von einem Polizisten erschossen worden war.
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