piwik no script img

■ UrteilNötigung: 13 Jahre

Bamberg (dpa) - Im ersten Bamberger Kinderschänder-Prozeß ist der Angeklagte aufgrund der belastenden Aussagen seiner beiden Töchter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Andere Beweise gab es nicht, lediglich Indizien. Das Urteil liegt zwei Jahre unter der Höchststrafe. Der 32jährige Arbeitslose wurde am Dienstag für schuldig befunden, sich an seinen heute fünf und sieben Jahre alten Töchtern in 13 Fällen sexuell vergangen zu haben. Die Jugendkammer sah in fünf Fällen zugleich sexuelle Nötigung als erwiesen an, nicht aber Vergewaltigung.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen