piwik no script img

Unterhosen made by Rijkaard

Amsterdam (taz) — Der holländische TV-Moderator Jack Spijkerman versucht gerade mit einer Postkartenaktion das Unmögliche noch einmal wahr zu machen. Er will den Fußballer Frank Rijkaard, in Deutschland wohl auf ewig mit seinem 90er Feucht-Dialog mit Rudi Völler verbunden, von dessen geplantem Karriere-Ende abhalten. Denn der Kicker macht jetzt nicht in, sondern auf Unterhosen. Er will eine mit einem Geschäftsfreund entwickelte Slip-, Boxershort- und T-Shirt-Collection im Jeanslook verkaufen.

Der Fußballer von Weltklasseformat hat eine wechselhafte Karriere hinter sich: Ajax, Real Saragossa und AC Milan waren seine Stationen, jetzt ist er wieder bei Ajax Amsterdam.

Zwischenzeitlich warfen ihn auch private Probleme zurück, aber jetzt läuft es wieder überaus gut. Ajax wird von den Buchmachern in der Champions League als Favorit gehandelt; nicht zuletzt wegen eines brillanten Rijkaard. Spijkerman will ihn halten, sein Spiel macht einfach zu viel Spaß. „Frank Rijkaard, noch ein Jahr bitte!“, heißt es auf der Postkarte — in der bangen Angst, daß es ohne Rijkaard bei Ajax in die Hose geht. Falk Madeja

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen