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Unsere Gäste sind mehr als einfach Namen

Ein Comedy-Duo, eine Klimaaktivistin, eine Wirtschaftsexpertin, eine Publizistin, ein Autor und eine Expertin für digital Politik

Frühling liegt in der Luft, noch mehr Gäste sagen zu. Hier stellen wir sie vor:

Das Comedy-Duo Sparlight Express, bestehend aus Renné Kaufmann und Georg „Fleischi“ Fleischfresser, setzt sich auf humorvolle Weise mit politischen Themen auseinander. Die „Frontalbesetzungsmaschine“ aus Sachsen stellen sich Fragen über Individualismus, Selbstoptimierung und Krisen. Mit ihren Bühnenprogrammen „Daumen hoch aus Sachsen“ und „Scheiße als Chance“ touren sie momentan durch die Republik.

Die 29-jährige Klimaaktivistin Lisa Pöttinger hat in Bayern Lehramt studiert. Nun soll sie nicht Lehrerin werden dürfen, dafür ist sie der bayerischen Regierung zu radikal. Pöttinger setzt sich gegen das Verbot ein und spricht auf dem taz lab darüber, wie Aktivismus und Privatleben aufeinandertreffen.

Mehr Respekt und Anerkennung für das Militär fordert der Autor Steffen Kopetzky. Die Bundeswehr sichert demnach die Demokratie durch ihre Fähigkeit, die deutschen Bür­ge­r*in­nen verteidigen zu können. Auf dem taz lab wird er sich mit grundlegenden Fragen des Krieges auseinandersetzen.

Katharina Nocun ist Publizistin, Expertin für Netzaktivismus und eine ehemalige Politikerin der Piratenpartei. Sie setzt sich in ihrer Arbeit mit dem Spannungsfeld von Digitalisierung und Demokratie auseinander.

Als Geschäftsführerin von NExT e.V. setzt Ann Cathrin Riedel Impulse für die Modernisierung der Verwaltung, um Digitalisierung als Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft und stabile Demokratien zu nutzen. Bis zu ihrem Austritt aus der FDP war sie als Digitalpolitikerin aktiv. 2024 verkündete sie in einem Statement, dass ihre demokratischen und liberalen Werte nicht zur FDP passen würden.

Lisa ­Poettinger ist Kinderpflegerin, Lehramtsanwärterin, Klimaaktivistin, Marxistin und nicht Grüne.

Eine taz-Legende, die auch dieses Jahr nicht fehlen darf, ist Ulrike Herrmann. Die Journalistin, die man auch in verschiedensten Fernsehformaten zu sehen bekommt, kritisiert die klassische Kapitalismuslehre in mehreren ihrer Bücher. In ihrem letzten Buch „Das Ende des Kapitalismus“ thematisiert sie die voranschreitende Klimakrise.

Kim Tadday

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen