piwik no script img

„United“-Kongreß

Berlin (taz) – Das europäische Netzwerk „United“ – gegen Nationalismus, Rassismus und Faschismus – will seine Arbeit intensivieren, beschloß ein viertägiger Kongreß in Köln. Das Informations– und Kontaktarchiv über Antirassimus soll erweitert werden, eine europaweite Datenbank von Experten auf diesem Arbeitsfeld erstellt und eine Neuauflage des „Internationalismus-Adressbuchs“ gedruckt werden. In einem zweimonatlich an 1. 500 Gruppen verschickten „Calendar of Internationalism“ werden künftig außer Veranstaltungen auch erfolgreiche, innovative Projekte vorgestellt.

Kontakt: United, PB 413, NL-1000 AK Amsterdam

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen