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Uigurischer Protest in ChinaBeamte festgehalten und getötet

Bei Unruhen im Westen Chinas sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Eintreffende Polizisten seien überraschend angegriffen worden.

PEKING ap | Bei Unruhen in der Provinz Xinjiang im Westen Chinas sind nach amtlichen Angaben mindestens 21 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 15 Behördenvertreter und Polizisten sowie sechs der Angreifer, teilte die Regierung von Xinjiang am Mittwoch mit. Acht Menschen wurden den Angaben zufolge festgenommen.

Die Unruhen begannen am Dienstagnachmittag, nachdem drei Beamte in der Ortschaft Selibuya in der Nähe der Stadt Kashgar eine Gruppe Verdächtiger mit Messern gemeldet hatte.

Die Beamten seien in einem Haus festgehalten und später getötet worden und eintreffende Polizisten seien überraschend angegriffen worden, hieß es in der Mitteilung.

In Xinjiang kommt es immer wieder zu vereinzelten Gewaltausbrüchen, in die Mitglieder der uigurischen Minderheit verwickelt sind. Bei Unruhen im Juli 2009 waren fast 200 Menschen getötet worden.

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3 Kommentare

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  • W
    Wolfgang

    Zu: @ von "geronimo"

     

    Analoge gesellschaftspolitische *Zuhälterei* findet man auch bei den großbürgerlichen bundesdeutschen Partnern der liberalsozialdemokratischen Konvergenzpartei Chinas (KPCh), u.a. bei der "Bertelsmann-Stiftung" (siehe "Beijing Rundschau" 2007, Interview mit Frau Mohn in Beijing: "Geschäftserfolg ..." etc.) und der "Hanns-Seidel-Stiftung" (seit 30 Jahren in bildungspolitischer Zusammenarbeit mit der KPCh, u.a. auch mit Parteihochschulen, vor Ort, in ihrer VR China) etc.

     

    Weiterhin, bei den Konzern-Niederlassungen von "Volkswagen", "Siemens" und "ThyssenKrupp"* (*28 Unternehmen in China, zu 100 % Privatunternehmen, siehe die Internetseiten der deutschen Welt-Konzerne etc.). Auch ist die "Axel Springer AG" seit Jahren in ihrer VR China und Asien aktiv ('Auto-Sport' etc.).

     

    Aufwachen, brave kleinbürgerliche vormalige Pseudosozialisten und Antikommunisten!

  • G
    geronimo

    Nach Informationen der englischen Ausgabe von Radio China International wurden drei kommunale Mitarbeiter, als sie ihre Behörde über ein verdächtiges Treffen per Telefon benachrichtigen wollten von dieser Gruppe mit Messern massakriert, die zu Hilfe eintreffenden Polizisten mit Gewehrfuer empfangen, so dass 15 Menschen auf Seiten der Behörden und sechs "Terrorverdächtige" getötet. Unter den 15 Opfern waren zehn Uiguren, drei Han-Chinesen und zwei Mongolen. Acht Menschen wurden festgenommen, die Untersuchungen laufen. Nach ersten Vermutungen handelt es sich bei der Gruppe um ein terroristisches Komplott. Tathergang und die entschiedene Gewalttätigkeit sprechen dafür. Wie kommt die taz zur Einschätzung, es handele sich um einen ethnischen Konflikt, wie das Foto und Formulierungen, die ethnische Unruhen signalisieren, nahelegen. Solche Formulierung, die aus diesem Vorfall einen emanzipatorischen Kampf gegen die Zentralregierung machen, sind fahrlässig und gehören sich nicht für soliden Journalismus.

  • E
    eksom

    Dem systematischen Völkermord an Tibetern und den Uyguren durch die Chinesen schaut die westliche Schein-Werte-Weltgemeinschaft schon seit Jahren schön zu!

    Exportgeschäfte sind dem Westen eben wichtiger als Menschenrechte. So etwas nennt man auch HEUCHELEI.