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Rio de Janeiro (epd) — Rund tausend Ureinwohner aus 85 Ländern sind am Montag in Rio de Janeiro zu einem „Erdparlament der indigenen (eingeborenen) Völker“ zusammengekommen. Mit Diskussionen, Lesungen und Tänzen wollen die Ureinwohner während der am Mittwoch beginnenden zweiwöchigen UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) deutlich machen, daß ihr traditioneller Lebensstil im Einklang mit der Natur steht. Die Organisatoren des „Erdparlaments“ meinen, daß die Erhaltung der Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten nicht vom Schutz der kulturellen Vielfalt zu trennen sei. Die 250 Millionen Ureinwohner der Welt, die den natürlichen Reichtum des Planeten seit Jahrhunderten bewahrt hätten, würden im Namen des Fortschritts von ihrem angestammten Land vertrieben, und ihr Lebensraum werde großflächig zerstört.

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