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UNO-Hilfsprogramm für den Irak

Genf (dpa) — Das um sechs Monate bis zum 30. Juni 1992 verlängerte Aktionsprogramm der UNO für die humanitäre Hilfe im Irak benötigt zur Fortsetzung der Arbeit 145,3 Millionen Dollar. Davon seien Spenden im Wert von 42,2 Millionen Dollar für die etwa 500 UNO-Vertreter notwendig, die eine Wiedereingliederung geflohener Menschen erleichtern sollen, berichtete ein Sprecher des UNO-Sonderbeauftragten für die humanitäre Hilfe in der Golfregion am Dienstag in Genf. Nach dem Rücktritt von Prinz Sadruddin Aga Khan von diesem Posten zum Jahresende 1991 ist sein Direktor Henrik Oleson für drei Monate Interims-Beauftragter.

Am 13. Januar werden die Geberländer auf einer Sitzung in Genf Gelegenheit haben, ihre Spenden für das von mehreren Organisationen der UNO getragene humanitäre Programm bekanntzugeben. Im vergangenen Jahr war um 416 Millionen Dollar gebeten worden. 322 Millionen Dollar standen schließlich zur Verfügung. Die Arbeit für die Kurden und für die Schiiten müsse fortgesetzt werden, auch wenn manche Geberländer wegen der starren Haltung des Iraks zu einem begrenzten Ölverkauf mit Finanzzusagen zögern könnten, sagte der Sprecher. Zur Zeit gebe es keine größeren Behinderungen der humanitären UNO- Aktionen im Irak.

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