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■ UN-ResolutionGegen Rassismus

Genf (AP) – Nach langen und zähen Verhandlungen hat die UNO-Menschenrechtskommission gestern in Genf eine internationale Untersuchung über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beschlossen. In der Debatte hatten verschiedene Redner Ausschreitungen gegen Ausländer in den Industriestaaten beklagt und dabei nach dem Eindruck deutscher Diplomaten vor allem auf die Übergriffe gegen Gastarbeiter und Flüchtlinge in der Bundesrepublik angespielt. Mit der Resolution wird einem noch zu ernennenden „Sonderberichterstatter“ ein zunächst auf drei Jahre begrenztes Mandat erteilt, Untersuchungen „über alle gegenwärtigen Formen“ des Rassismus durchzuführen.

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