■ UN-Resolution: Gegen Rassismus
Genf (AP) – Nach langen und zähen Verhandlungen hat die UNO-Menschenrechtskommission gestern in Genf eine internationale Untersuchung über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beschlossen. In der Debatte hatten verschiedene Redner Ausschreitungen gegen Ausländer in den Industriestaaten beklagt und dabei nach dem Eindruck deutscher Diplomaten vor allem auf die Übergriffe gegen Gastarbeiter und Flüchtlinge in der Bundesrepublik angespielt. Mit der Resolution wird einem noch zu ernennenden „Sonderberichterstatter“ ein zunächst auf drei Jahre begrenztes Mandat erteilt, Untersuchungen „über alle gegenwärtigen Formen“ des Rassismus durchzuführen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen