: Turbulenzen bei der „Weltwoche“
Berlin (taz) – In der Zürcher Wochenzeitung Weltwoche, die als Autorenzeitung auch internationales Renommee erworben hat, geht es ähnlich turbulent zu wie zuweilen bei der taz. Als das Blatt letzte Woche neu strukturiert und mit neuem Layout erschien, brach ein lange schwelender Konflikt los. Neun jüngere RedakteurInnen forderten ultimativ vom Verwaltungsrat die Abberufung der Chefredaktion innerhalb von 24 Stunden. Daraufhin wurden sie selbst entlassen. Die Auseinandersetzungen hatten begonnen, nachdem Verleger Beat Curti wegen des Vorwurfs, er sei in eine Korruptionsaffäre verwickelt, seine Funktion niedergelegt hatte.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen