■ Türkei: Strafe gemildert
Ankara (dpa) – Das Staatssicherheitsgericht von Istanbul hat acht kurdische Extremisten wegen eines Brandanschlages auf ein Kaufhaus vor fast drei Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht hatte zunächst das Todesurteil gegen die Betroffenen gefällt, beschloß jedoch nun die Umwandlung in lebenslange Haftstrafe. Die Richter verurteilten zwei weitere Angeklagte wegen Unterstützung der verbotenen PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) zu Haftstrafen zwischen 21 und 45 Monaten. Die restlichen Angeklagten wurden freigesprochen.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen