: Türkei: Beziehung zu Berlin stabil
ANKARA dpa ■ In der Affäre um Spionagevorwürfe gegen politische deutsche Stiftungen in der Türkei ist die türkische Regierung bemüht, die Wogen zu glätten. „Ich denke, die deutsch-türkischen Beziehungen sind so stark, dass sie von diesem Verfahren nicht negativ beeinflusst werden“, erklärte Ministerpräsident Bülent Ecevit am Samstag in Ankara. Den Vertretern der vier parteinahen deutschen Stiftungen in der Türkei sowie des Orient-Instituts drohen wegen „geheimer Absprachen gegen die Sicherheit des türkischen Staates“. Haftstrafen bis zu 15 Jahre. Ihnen wird vorgeworfen, zusammen mit türkischen Partnern Wühlarbeit „gegen die Einheit des Landes und die laizistische Republik“ betrieben zu haben und weiterhin zu betreiben, heißt es in der Anklageschrift. Ecevit bezeichnete die Stiftungen als „etablierte, angesehene“ Einrichtungen.
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