: Tschernobyl: Feuer fast aus
Löscharbeiten in der Sperrzone auch dank Regen erfolgreich
Die Brände in der Sperrzone um Tschernobyl sind fast vollständig gelöscht. Dies gab am Dienstagmorgen der Staatliche Katastrophenschutzdienst der Ukraine bekannt. In der Sperrzone gebe es kein offenes Feuer mehr. Lediglich an einigen Stellen glimme noch das Unterholz. Allein am Montag seien 538 Tonnen Löschwasser eingesetzt worden, so das Portal der Behörde. 500 Feuerwehrleute seien an den Löscharbeiten beteiligt gewesen. Auch ein lange erwarteter Regen in der Sperrzone hatte den Erfolg der Löscharbeiten unterstützt.
Die Nachricht vom Ende der Brände wird auch von ukrainischen Medien und Natalia Degtjarenko bestätigt. Degtjarenko hatte in den vergangenen Tagen immer wieder mit Videos und Fotos der Brände unweit des Tschernobyl-Reaktors in den sozialen Netzen Alarm geschlagen. Noch am Montag hatte sie ein Video veröffentlicht, das die neue Schutzhülle über dem alten Sarkophag des Kernkraftwerks Tschernobyl mit einer riesigen Rauchwolke im Hintergrund zeigt. Bernhard Clasen
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen