■ Tscheljabinsk: Atomar verseucht
Moskau (dpa) – Die Gewässer bei der russischen Plutoniumfabrik „Majak“ im Ural sind nach Angaben des russischen Atomministeriums stark atomar verseucht. In den umliegenden Auffangbecken übersteige die Verseuchung die zulässigen Grenzwerte tausendfach. Wirbelwinde verteilten das kontaminierte Wasser aus dem See Karatschai in die umliegenden Gebiete. Mit Nachdruck arbeiteten die Behörden daran, eine Abdeckung über dem Gewässer zu bauen. In der geheimen Stadt Tscheljabinsk-65 war es 1957 zu einer Explosion von radioaktivem Material gekommen.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen