: Tote Leitung bei 'Lichtblick‘
Die Redakteure der Gefangenenzeitung 'Lichtblick‘ können neuerdings nur noch über die Vermittlung nach draußen telefonieren. Das bestätigte Justizsenator Rehlinger auf eine Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Gerl. Rehlinger bezog sich auf Ausführungsvorschriften zum Strafvollzugsgesetz, wonach Gefangene mit externen Journalisten nur nach vorheriger Genehmigung sprechen dürften. Die 'Lichtblick'-Redakteure hätten Anlaß zu der Vermutung gegeben, daß sie dagegen verstoßen hätten. Der SPD -Abgeordnete bezeichnete die Maßnahme der Justizbehörde als eine „erhebliche Beschränkung“ der journalistischen Arbeit.
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