: Tödlicher Sturm über Bangladesch
Shaturia (dpa) - Bei dem verheerenden Wirbelsturm in Bangladesch vom Donnerstag sind nach Angaben der Behörden schätzungsweise über eintausend Menschen umgekommen. Weitere 500 Personen wurden noch vermißt, doch bestand kaum Hoffnung, sie lebend zu bergen. Die Leichen wurden sofort in Massengräbern beigesetzt, um der drohenden Seuchengefahr zu begegnen. Mindestens 15.000 Personen wurden verletzt. Das von heftigen Regenfällen begleitete Unwetter machte mindestens 30.000 Menschen obdachlos. Es folgte auf eine wochenlange Trockenheit, die von den Behörden als die schlimmste in zehn Jahren bezeichnet wurde. Noch jüngst hatte Präsident Ershad öffentlich um Regen gebetet. Bangladesch wird alljährlich von Dürre- und Überschwemmungskatastrophen heimgesucht.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen