: Todesstrafe für Landesverräter
NEU-DELHI ap ■ Ein indisches Gericht hat gestern drei Männer wegen des Blutbads im Parlament von Neu-Delhi vor einem Jahr zum Tode verurteilt. Der Richter sprach die drei wegen Landesverrats schuldig. Die Frau eines der Verurteilten wurde wegen Behinderung der Ermittlungen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Bei der Schießerei im Parlament hatten fünf Angreifer neun Menschen getötet, bevor sie von Sicherheitskräften erschossen worden. Die Verurteilten waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft maßgeblich an der Planung und Vorbereitung der Tat beteiligt. Ziel des Angriffs seien Mordanschläge auf Premier Atal Bahari und seinen Vize Lal Krishna Advani gewesen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen