Theaterstück über Frauen in der Kunst Wenn die Muse rebelliert Abwechslungsreich inszeniert: Im Ballhaus Prinzenallee hinterfragt Elli Treptow in „Ich liebe dich nicht“ die Rolle der Frau als bloße Inspirationsquelle. Von Anna Fastabend 15.2.2026
Bühnenfassung von „Auf allen vieren“ Die Frau an der Klippe Ein vierköpfiges Frauenkollektiv hat Miranda Julys Roman „Auf allen vieren“ in den Sophiensaelen in Berlin uraufgeführt. In den Hauptrollen: Fritzi Haberlandt und Meike Droste. Von Beate Scheder 14.2.2026
Zweimal „Blind“ von Lot Vekemans Wegen Familie und so Leonie Rebentisch inszeniert „Blind“ von Lot Vekemans in Hannover, Judith Jungk in Osnabrück. Die Ambivalenz des Kammerspiels loten sie unterschiedlich aus. Von Jens Fischer 10.2.2026
Tschechow am Staatstheater Darmstadt Gefangen in Lethargie und Einsamkeit Im Staatstheater Darmstadt widmet sich Regisseur Philipp Preuss Tschechows „Kirschgarten“. Erst im zweiten Teil nimmt seine Inszenierung Fahrt auf. Von Shirin Sojitrawalla 9.2.2026
Solidaritätsveranstaltung mit Iran Zombies an der Macht Am Schauspiel Köln wurde diskutiert, wie EU und Bundesrepublik nach dem Massaker in Iran handeln müssen. Kann die Opposition im Exil zusammenfinden? Von Dorothea Marcus 9.2.2026
Regisseur*in über Live-Sex-Theater „Theater ist immer eine Art von Voyeurismus“ Einst lockte das Salambo mit echtem Sex auf die Große Freiheit in Hamburg. Ruby Rawson möchte diesen Ort in einen zeitgenössischen Kontext setzen. Interview von Mara Schaaf 4.2.2026
Uraufführung von Jelinek-Oper in Hamburg Nichts klingt so schrill wie Donald Trump Im Opernlibretto zeichnet Elfriede Jelinek den US-Präsidenten als Wiedergänger von König Ubu. Olga Neuwirth hat schön-verstimmte Musik dazu komponiert. Von Dagmar Penzlin 3.2.2026
Uraufführung in der Volksbühne Berlin Irgendwas fehlt Sein neues Solo hat Fabian Hinrichs mit seiner Frau Anne Hinrichs konzipiert. Es ist eine direkte Kritik an der Wohlstandsgesellschaft. Von Beate Scheder 2.2.2026
„Die Möwe“ am Schauspielhaus in Hamburg Ein Schauspieler*innen-Fest Nicht immer schlüssig, aber sehenswert dank eines funkelnden Ensembles: Yana Ross inszeniert in Hamburg Anton Tschechows Drama „Die Möwe. Von Katrin Ullmann 30.1.2026
Staatsschauspiel Dresden Zumindest das Theater kann die Welt noch retten Volker Lösch führt in Dresden Voltaires einfältigen „Candide“ als Anwalt der Apokalypsebewussten vor. Von Michael Bartsch 26.1.2026
„Publikumsbeschimpfung“ in Frankfurt Von Bratzen und Glotzaugen In Peter Handkes Stück „Publikumsbeschimpfung“ ist nichts normal. Derart furios und geistreich wie am Schauspiel Frankfurt erlebt man Theater selten. Von Björn Hayer 26.1.2026
Erpenbeck am Deutschen Theater Berlin Zugriff aus der Halbdistanz Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ ist nicht nur beliebter Abiturstoff, auch auf die Bühne drängt er. Am DT versucht sich Alexander Eisenach daran. Von Eva Behrendt 25.1.2026
Diskurstheater am TD Berlin Bloß keinen Speck ansetzen Malte Schlösser ist Traumatherapeut und Theatermacher. Sein Stück „Wer nicht gegen sich selbst denkt, denkt überhaupt nicht“ läuft im TD Berlin. Von Katrin Bettina Müller 22.1.2026
Sophokles’ Tragödie als Polit-Barometer Die unmenschliche Last der Geschichte Antigones Nach dem Hamburger Schauspielhaus inszeniert nun auch das Berliner Ensemble Sophokles’ Tragödie. Ruft der Zeitgeist nach alten Heldinnen? Von Konrad Muschick 21.1.2026
Oscar-Kandidat „Hamnet“ Ein bodenlos scheinender Schmerz Mit großer emotionaler Wucht erzählt Chloé Zhaos „Hamnet“ von Shakespeares Ehe und der Trauer um ein Kind. Für die Oscars wird der Film hoch gehandelt. Von Barbara Schweizerhof 20.1.2026
Marthaler inszeniert Mahler in Hamburg Über die Zimmerlautstärke hinaus Klangzart und clownesk beschäftigt sich Christoph Marthaler an der Hamburger Staatsoper mit Gustav Mahler. Dessen Musik ist Antrieb des Geschehens. Von Jens Fischer 18.1.2026
„Ukrainomania“ am Wiener Volkstheater Glotzt nicht so neutral In seiner Revue „Ukrainomania“ am Wiener Volkstheater sucht Jan-Christoph Gockel nach Joseph Roth. Dabei findet er ungebrochenen Überlebenswillen. Von Uwe Mattheiß 18.1.2026
Regisseurin über Satire „Holy Meat“ „Mich interessieren Filme, die in die Hose gehen könnten“ Die Satire „Holy Meat“ ist das Spielfilmdebüt der Regisseurin Alison Kuhn. Sie spricht über Kirche als System, die Provinz als Brennglas und Humor als Türöffner. Interview von Wenke Bruchmüller 4.1.2026
„Kunstseidenes Mädchen“ mit Puppen Trügerische Selbstbestimmung Beladen mit existenzieller Trauer: Irmgard Keuns Großstadtroman „Das kunstseidene Mädchen“ wird in Bremen mit Menschen und Puppen inszeniert. Von Jens Fischer 1.1.2026
Leipziger Theaterhaus beschmiert Politische Parolen in roter Farbe Die Graffiti am Leipziger Theaterhaus Schille waren laut Polizei zum Teil bis zu zwei Meter groß. Ermittelt werde wegen Sachbeschädigung, hieß es. 22.12.2025
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