■ Telegramm: Israel: Menschenrechtsverletzung verurteilt
Jerusalem (AFP) – Israel verletzt regelmäßig die Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten. Das kritisierten eine israelische und eine palästinensische Menschenrechtsorganisation in einer Studie. Genannt werden Folterungen, willkürliche Verhaftungen, Beschränkungen der Bewegungsfreiheit, Vertreibungen zugunsten jüdischer Siedler sowie das durch die Absperrungen der Gebiete verletzte Recht auf Familienzusammenführung. Im zweiten Teil der Studie prangert die palästinensische Gruppe häufige Verstöße der palästinensischen Autonomieverwaltung an. Die Gruppe nennt willkürliche Verhaftungen, den Tod von Häftlingen, illegale Prozesse, Mängel bei der Pressefreiheit und Behinderungen bei ihrer Arbeit.
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