Tarifkompromiss akzeptiert: Der Tarifstreit ist beendet
Anstieg auf Bundesniveau bis 2017. Ver.di stimmte dem Verhandlungsergebnis mit dem Senat aber nur knapp zu.
Nach vielen Jahren verdienen die Beschäftigten von Land und Bezirken 2017 wieder so viel wie in den anderen Bundesländern. Diesem Verhandlungsergebnis mit dem Senat stimmten die Gewerkschaften am Freitag zu. Am knappsten fiel das Ergebnis mit 59,3 Prozent bei Ver.di aus. Besonders die Kita-Erzieherinnen lehnen den Kompromiss ab. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) reagierte erfreut auf die Zustimmung. Die Gewerkschaftsbasis habe Realismus gezeigt. Berlin hatte sich 2003 vom Tarifniveau der anderen Länder abgekoppelt, um zu sparen. Anfang Februar hatten Senat und Gewerkschaften den Kompromiss vereinbart. Eine erste Erhöhung von 3,1 Prozent soll es im August 2011 geben. Bis Ende 2011 will Berlin in die Tarifgemeinschaft der Länder zurückkehren und in den folgenden Jahren die dort vereinbarten Erhöhungen übernehmen. (dpa)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert