■ Tadschikistan: amnesty-Vorwürfe
London/Bern (AP) – amnesty international wirft der Regierung Tadschikistans schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Seit der Rückeroberung der Hauptstadt Duschanbe durch Regierungskräfte 1992 seien viele wahllos verhaftete Menschen später tot aufgefunden worden. An den Leichen seien häufig Spuren von Folter und barbarischer Tötung festgestellt worden. Verantwortlich seien offenbar Kräfte des Innenministeriums und der Volksfront Tadschikistans, einer paramilitärischen Gruppe, die nicht selten mit Unterstützung oder Duldung der Behörden operiert.
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