■ Tadschikistan: Umstrittene Wahlen
Duschanbe (AP) – Trotz Boykotts der Opposition hat der Präsident Tadschikistans, Emomali Rachmonow, die erste Parlamentswahl des Landes als frei und demokratisch bezeichnet. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung bis gestern mittag bei 48 Prozent. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Europäische Union (EU) haben sich geweigert, Beobachter zu entsenden, weil das Wahlrecht praktisch ganze gesellschaftliche und politische Gruppen von der Teilnahme ausschließe. Vor Journalisten erklärte der Präsident, an die Wahl dürften keine westlichen Maßstäbe angelegt werden.Kommentar S.10
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen