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TU fordert zwei Pässe

■ Referendum zur Staatsbürgerschaft

Zufrieden, aber nicht glücklich zeigte sich gestern der AStA der Technischen Universität (TU). Bei der Urabstimmung über die doppelte Staatbürgerschaft unter den rund 38.000 Studierenden der TU war die Wahlbeteiligung zwar höher als sonst bei Wahlen zum Studentenparlament. Doch die angestrebte 20-Prozent-„Hürde“ konnten sie nicht überspringen. Die Beteiligung lag lediglich bei 16,8 Prozent.

Als Erfolg kann der AStA verbuchen, daß sich immerhin rund 80 Prozent der Teilnehmer für die doppelte Staatsbürgerschaft aussprachen, knapp ein Fünftel der Beteiligten war dagegen. Die eifrigsten Abstimmer fanden sich in den Fachbereichen Physik und Chemie mit rund 26 Prozent. Unter Sozial- und Erziehungswissenschaftlern fand sich die geringste Beteiligung. Architekten und Planungswissenschaftler waren mit jeweils rund 94 Prozent dafür, daß auch ihre rund 6.000 KommilitonInnen die doppelte Staatsbürgerschaft beantragen können.

Wie ein Wahlzettel richtig ausgefüllt wird, schien am wenigsten den Wirtschaftswissenschaftlern klar gewesen zu sein. 4,1 Prozent der Stimmzettel aus ihrem Fachbereich waren ungültig. sl

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