piwik no script img

■ THÜRINGENDeponien ja, „Mülleimer“ nein

Erfurt (dpa) — Mülldeponien in stillgelegten Kaligruben hat das Thüringer Umweltministerium noch nicht genehmigt. Dies erklärte UmweltStaatssekretär Manfred Sauerbrey am Montag zu den Plänen, nach denen die Gruben der ostdeutschen Kalisalz-Industrie zur größten Sondermülldeponie Europas ausgebaut werden sollen. Thüringen dürfe nicht zum „Mülleimer Deutschlands“ werden. Sauerbrey schloß jedoch die Eröffnung von Untertagedeponien nicht aus. Das Land behalte sich die Entscheidungen über die Untertagedeponien vor. Zusammen mit dem Ländern Hessen und Bayern wolle Thüringen eine Gesellschaft zur Abfallbeseitigung von Sondermüll gründen.

WENDEOPFER

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen