Syrien: Putin ordnet Kampfpausen an
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Kampfpausen für die syrische Rebellenhochburg Ost-Ghouta nahe der Hauptstadt Damaskus angeordnet. Durch einen „täglichen humanitären Waffenstillstand“ sollten von Dienstag an „Verluste unter den Zivilisten in der Ost-Ghouta vermieden werden“, erklärte Verteidigungsminister Sergei Schoigu laut Medienberichten. Am Samstag hatte der UN-Sicherheitsrat mit Zustimmung Russlands einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. In der Ost-Ghouta gingen auch am Montag Luftangriffe und Kämpfe zunächst weiter. Die lokale Gesundheitsbehörde meldete, bei einem Angriff mit Chlorgas auf den Ort al-Schafuniah sei am Sonntagabend ein Kind erstickt, 18 Menschen seien verletzt worden und litten an typischen Symptomen. Dies konnte zunächst nicht bestätigt werden. (dpa/afp)
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