piwik no script img

■ SüdlibanonSchwere Gefechte

Jerusalem/Beirut (dpa/AFP) – Gestern nahm die israelische Armee das Gebiet nördlich des von ihnen besetzten Teils des Südlibanon unter heftiges Sperrfeuer. Zwei Geschosse wurden dabei auf die in den Südlibanon deportierten Palästinenser abgefeuert, die bis auf 300 Meter an eine israelische Straßensperre herangekommen waren. Verletzt wurde offenbar niemand. Einer der Kranken setzte seinen Weg ungeachtet des Angriffes fort, um den israelischen Soldaten eine Liste mit den Namen von insgesamt 87 erkrankten Palästinensern zu übergeben, die eine Rückkehr nach Israel und medizinische Hilfe fordern. Bei einem Angriff der pro-iranischen Hisbollah-Miliz auf die SLA in Sojud wurden mindestens zwei Milizionäre verletzt. Ein israelischer Bombenangriff auf die südlibanesische Stadt Nabatije verletzte drei Zivilisten.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen