■ Süd-Korea hebt Importverbote auf: Freie Fahrt für japanische Automobile
Seoul (dpa) – Süd-Korea hat das Importverbot für japanische Autos und andere 15 Produkte aufgehoben. Wie das Ministerium für Handel, Industrie und Energie in Seoul am Mittwoch mitteilte, ist von Donnerstag an in Südkorea auch die Einfuhr japanischer Waren wie Autos, Reifen, Tonaufnahme- und Wiedergabesysteme, Farbfernsehgeräte, Kameras und Mobiltelefone möglich. Die Liberalisierungsmaßnahmen seien in Übereinstimmungen mit den Prinzipien der Welthandelsorganisation getroffen worden, hieß es. Diese verlangen grundsätzlich eine Öffnung der Märkte, die nur in begründeten Fällen verweigert werden darf.
Das Importverbot war 1978 angesichts des chronisch hohen Defizits im Handel mit Japan erlassen worden. Es umfaßte ursprünglich einen ganzen Katalog von Waren, deren Import nach und nach wieder erlaubt wurde.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen