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■ Sudan/UgandaMassenflucht

Nairobi (AFP) – Wegen anhaltender Gefechte zwischen sudanesischen Regierungstruppen und Einheiten der Rebellen von der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) sind rund 30.000 Sudaner in das Nachbarland Uganda geflüchtet. Dies wurde vom UN- Welternährungsprogramm (WFP) am Samstag in Nairobi bekanntgegeben. Weitere 30.000 Flüchtlinge hätten auf dem Weg nach Uganda bereits die südsudanesische Stadt Kaya passiert. Die Hilfstätigkeit des WFP werde durch die Zunahme der Kämpfe erheblich beeinträchtigt, sagte WFP-Sprecherin Brenda Barton. So seien im Süden des Landes weitere 50.000 Menschen auf der Flucht. Auch habe ein Hilfs-Konvoi unverrichteter Dinge aus Lasu zurückkehren müssen. Nach Einschätzung des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) ist die jüngste Fluchtwelle aus Sudan die umfangreichste denn je. Bereits vorher hätten sich in Uganda rund 100.000 sudanesische Flüchtlinge aufgehalten. Nach Berichten der internationalen Hilfsorganisationen wurden bei den Kämpfen in den vergangenen Tagen Hunderte von Menschen getötet.

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