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Sturm auf Krankenhaus

US-Elitesoldaten töten Al-Qaida-Kämpfer in Kandahar. Die Amerikaner sprechen von einer afghanischen Aktion

KABUL afp/rtr ■ US-Elitesoldaten haben beim Sturm auf ein Krankenhaus in der südafghanischen Stadt Kandahar sechs mutmaßliche arabische Al-Qaida-Kämpfer getötet. Ursprünglich waren zwölf Araber in die Klinik gebracht worden. Vier Verwundeten gelang im Dezember die Flucht, einer wurde später gefasst, ein weiterer sprengte sich Anfang Januar selbst in die Luft. Ein vorhergehender Versuch, sie in dem Krankenhaus festzunehmen, war am 23. Dezember gescheitert.

„Sechs Araber sind tot. Wir hatten ihnen ein Ultimatum gestellt. Sie wollten nicht sprechen, sie wollten nicht verhandeln. Sie kämpften bis zum letzten Augenblick“, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Stadt. „Der Einsatz ist vorbei.“ Ein Sprecher der US-Streitkräfte sagte, die afghanischen Sicherheitskräfte hätten den Sturm angeführt. „Unsere Rolle war strikt auf Beratung und Unterstützung beschränkt“, sagte er. „Sie haben unglaubliche Arbeit geleistet. Es war ein rein afghanischer Einsatz.“