piwik no script img

Strategien für Melonen

Es gibt Dinge, die sind überflüssig, bereiten aber Freude. Fidget Spinner zum Beispiel; es gab Zeiten, da hatte fast die ganze Redaktion einen. Oder bestimmt auch elektrische Radiergummis. Oder Vertikalkocher, auf deren Verpackung steht: für Ei am Stiel, Tortilla, Hot Dogs. Oder Zigaretten. Es gibt aber auch Dinge, die überflüssig sind und dann auch noch nerven. Dazu gehört das Melonenmesser (von www.proidee.de). Man sticht mit ihm ins Fruchtfleisch, schabt etwas herum, dreht das Messer und hebt ein Stück heraus. Schön ist das. Melone ohne Schale halt. Doch schnell ist man ratlos. Das Messer kommt nicht an den Rand und auch nicht auf den Boden. Wer den Rest der Melone essen will, greift enttäuscht zum normalen Messer, schneidet (fluchend) die Schalen aus. Leute, die vom Kuchen immer nur die Spitze essen, würden den Rest, also die halbe Melone!, einfach in die Tonne werfen. Na toll. Viktoria Morasch

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen