: Stipendiaten gekürt
Szene-Proteste brachten Rücknahme von Horákovás Kürzungsplänen: Jury wählt zehn Künstler aus
Zehn waren es seit 1998, zehn werden es auch 2003 sein: Kultursenatorin Dana Horáková musste die Kürzung der Künstlerstipendien nach Protesten der Kunstszene zurücknehmen.
Nominiert wurden – im Anschluss an die Stipendiaten-Ausstellung im Kunsthaus – folgende KünstlerInnen: Claus Becker (Zeichnung), Melusine Eichhorn (Modelle und Fotos), Emanuel Geisser (Video), Anke Haarmann (Video), Volko Kamensky (Film), Nina Kluth (Malerei), Peter Piller (Foto), Jelka Plate (künstlerische Interventionen), Kerstin Stoll (Fotos und Objekte) und Stefan Thater (Zeichnungen und Objekte). Ein Jahr lang erhalten die KünstlerInnen 818 Euro monatlich. Für 2004 sind allerdings wieder fünf Stipendien eingestellt. Der Kampf geht weiter. PS
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen