: Stimmung wird besser: Der Senat freut sich
Die BerlinerInnen sehen wieder optimistischer in die Zukunft. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge sei der Tiefpunkt überschritten und die Stimmung bessere sich, sagte gestern ein Senatssprecher. Während bei der letzten Befragung im Auftrag des Senats im Dezember 1993 noch 41 Prozent mit der Wirtschaftslage unzufrieden waren, sei diese Zahl nunmehr auf 32 Prozent gesunken. Positiver wurden auch die persönlichen Lebensumstände bewertet: 47 Prozent (plus ein Prozent) äußerten sich zufrieden oder völlig zufrieden mit Wohnung, Beruf, Freizeit und Zukunftssicherheit. Während im Westteil die Quote um sieben auf 51 Prozent wuchs, ging sie im Osten um neun auf 40 Prozent zurück. Dringendste politische Aufgabe ist nach Meinung der Berliner weiter die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (69 Prozent). Es folgen die Verbrechensbekämpfung (30 Prozent), die Verbesserung der Wohnsituation (29 Prozent) und die „Ausländerproblematik“ (14 Prozent). Außerdem gebe es breite Unterstützung für die Sparpolitik (57 Prozent) ebenso wie für die Lohnangleichung im öffentlichen Dienst (68 Prozent). Auch die angestrebte Fusion zwischen Berlin und Brandenburg finde inzwischen wieder eine knappe Mehrheit. Diesmal sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus; zuletzt waren noch 53 Prozent dagegen.
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